OnlineGesprächskreis im Mai 2021

6. Mai, Donnerstag, 19.00 Uhr.
Thema: Die Angst vor dem anderen. Die Angst vor dem anderen ist tief in uns angelegt. In der Pandemie wird sie befeuert, weil jeder Mensch möglicherweise Überträger tödlicher Viren ist und auch der Umgang mit ansonsten vertrauten und vertrauenswürdigen Personen gefährlich sein kann. „Social distancing“ wird zum Verhalten auch gegenüber Nahestehenden, die Maske verhindert bisweilen sogar, dass wir einander erkennen, auf jeden Fall macht es das Minenspiel unlesbar. Das erzeugt Unsicherheit im Umgang miteinander und Stress, weil es uns zwingt, mehr Uneindeutigkeit in der Kommunikation miteinander auszuhalten. Astrid von Frieling gibt Impulse für ein Gespräch zu verschiedenen Aspekten des Themas.

12. Mai, Mittwoch, 19.00 Uhr.
Thema: Leben in der Spannung zwischen Zuversicht und Verzweiflung. Einerseits möchten wir als Nachfolger Jesu glauben, dassdas Gute sich durchsetzen wird. So wie Jesus durchdrungen war von der Gewissheit, dass die Macht des Bösen gebrochen ist (Lukas 10,18). Andererseits gibt es viele gute Argumente dafür, diesen Glauben in Frage zu stellen. Es erscheint keineswegs als ausgemacht, dass die Geschichte der Menschen auf Erden ein gutes Ende nimmt. So zieht es uns mal mehr in die eine, mal mehr in die andere Richtung. Und wir
halten Ausschau nach dem, was unsere Hoffnung stärkt.

19. Mai, Mittwoch, 19.00 Uhr.
Thema: Themenzentrierte Interaktion (TZI) nach Ruth Cohn und Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg
Dies sind zwei Konzepte der Kommunikation, die von Wertschätzung und Aufmerksamkeit getragen sind. Die beiden Ansätze werden von Christiane Hartmann und Ursula Schmutz vorgestellt, anschließend tauschen wir uns im Gespräch über Erfahrungen und Chancen dieser Konzepte aus.

27. Mai, Donnerstag, 19.00 Uhr.
Thema: Warum setzte der christliche Glaube, diese anfänglich marginale
Mutante des jüdischen Glaubens, sich durch? Was machte den christlichen Glauben so attraktiv, dass er einen fulminanten Lauf hatte und in wenigen Generationen zur dominierenden religiösen Kraft im römischen Weltreich wurde? Einer der Gründe ist darin zu sehen, welche Chancen die neue Religion Frauen einräumte.

Der Gesprächskreis ist offen für Interessierte, Anmeldung bis mittags im Gemeindebüro, ein Link wird nachmittags zugeschickt.

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