27.03.:„Menno-Brot“-Backen für Karfreitag


Als Mennoniten aus dem Zarenreich, dem heutigen Gebiet der Ukraine, im 19. Jahrhundert nach Nordamerika auswanderten, brachten sie winterharten Weizen mit, darunter eine heute als „Red Turkey“ bekannte Sorte. Ein mennonitischer Bauer aus Witmarsum, dem Geburtsort Menno Simons‘ in Friesland (Niederlande), hat sich auf die Suche nach altem Saatgut gemacht und ist fündig geworden. Seit einigen Jahren wird der Weizen nun auf Feldern um Witmarsum angebaut und in einer Mühle in der
Nähe in traditionellem Verfahren gemahlen.
Aus dem Mehl lässt sich ein schmackhaftes Brot backen.

Als wir im Gesprächskreis am Nachmittag vor einiger Zeit über die Geschichte dieses Weizens sprachen, kam der Gedanke auf, das Mehl zu besorgen und gemeinschaftlich solches „Menno-Brot“ zu backen.
Frau Herriger, die öfter in Friesland ist, hat das Mehl für uns besorgt, am Mittwoch vor Karfreitag (27. März,15.00–18.00 Uhr) ist es soweit.

Lydie Hege und Bettina Wüstenhöfer leiten das Backen an.
Während das Brot bäckt, gibt es ein gemütliches Beisammensein mit Kaffee und Geschichten.

Im Karfreitagsgottesdienst können alle von dem „Menno-Brot“ kosten, denn es wird beim Abendmahl verwendet werden.

Wer mitbacken möchte, möge sich bitte anmelden bis
Montag, 25. März, im Gemeindebüro.

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