15.09.Literatur-Einblicke

In diesem Monat können wir uns nun endlich über das Werk der bekannten Lyrikerin Mascha Kaléko (1912–1975) freuen, ein Vorhaben, das im März 2020 wegen Corona ausgefallen war. In „Das lyrische Stenogrammheft“ (1983) und „Der Stern, auf dem wir leben“ (1984) sowie in „Mein Lied geht weiter“ (2007) nimmt Mascha Kaléko in ihrer Weise sarkastisch, witzig, melancholisch, aktuell und voller Musikalität – man fühlt sich an Heinrich Heine und Joachim Ringelnatz erinnert – humorvoll den Kampf mit der Wirklichkeit auf und besiegt den „ganz normalen Wahnsinn“ sehr elegant.

15. September, Dienstag, 15.30 bis ca. 17.00 Uhr, Mennonitenkirche

Leitung Gertrud Hertzler.

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